Mentoring & BUSINESS COACHING


„Professionelles Coaching ist leider noch viel zu unterschätzt bei uns in Deutschland. Dies möchte ich gerne ändern! Persönliche Ziele erreichen, Krisen bewältigen oder seine Persönlichkeit entfalten zu können, sind nur einige Beispiele, warum ein Coaching sinnvoll ist. Es verhilft zu mehr Stärke, zu mehr Selbstbewusstsein und nicht zuletzt zu mehr Glück und Zufriedenheit.“


Woher kommt es und was ist Coaching überhaupt? Gleichzeitig: Abgrenzung zum Training/Trainer

Das erste Mal, dass es historisch in den Geschichtsbüchern auftauchte, fällt auf das Jahr 1556 zurück. Erste Begriffsnennungen im Sport traten 1885 auf. Die Übersetzung aus der englischen Definition ist wie folgt: Coaching ist die Anleitung und Rückmeldung zu spezifischem Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten für eine bestimmte Aufgabe. Es ist also kein neuzeitlicher Begriff. Coach wörtlich übersetzt heißt im eigentlichen Sinne „Kutsche“, was der heutigen Praktizierung und generellen Methodik passgenau zugeschnitten ist, wie Sie gleich lesen werden.

Den Begriff Coaching benutzt man bei der Anwendung diverser Beratungsmethoden. Hierbei gibt der Coach keine Lösungsvorschläge vor, sondern diese werden „gemeinsam erarbeitet“. Der Coachnehmer wird vom Coach bei der Entwicklung eigener Lösungen begleitet. Als Ziele bei einem Coaching sind die Entwicklung der eigenen (persönlichen) Kompetenz, und/oder die Anregung der Selbstreflexion, sowie die Bewältigung von Konflikten zu nennen. Das Coaching wird sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich angewendet. Der private und berufliche Bereich wird weiter unten unter „Wo wird Coaching im privaten und beruflichen Bereichen angewendet?“ näher beschrieben.

Wenn wir uns kurz an die Definition zurückerinnern, erkennen wir nun, worum es beim Coaching geht und warum die deutsche Übersetzung so passgenau ist. Wie bei einer Kutsche lenkt der Coach seinen Coachnehmer durch den jeweiligen Coachingprozess. Hierbei erarbeitet der Coach lediglich durch z.B. geschickte Fragestellungen den Coachnehmer. Dies bedeutet, dass hier bereits die Abgrenzung zum Trainer klar wird. Ein Trainer gibt beispielsweise Handlungsschritte vor, sagt einem konkret, was zu tun und zu lassen ist, ein Coach eben nicht. Beim Coaching soll die persönliche Entwicklung aus innen heraus geschehen. Hierdurch wird unter anderem mittels Selbstreflexion das Bewusstsein geöffnet und gestärkt. Lösungswege werden vom Coachnehmer selbst entwickelt. Dies sind zumindest die Hauptziele des Coachings. Man kann sich vorstellen, dass diese selbst entwickelten Lösungswege fruchtbarer und langfristig dienlicher sind. Deshalb ist für mich das Coaching eines der faszinierendsten Beratungsmethoden - eben weil man keine Lösungen vorgibt und schon gar nicht vorzaubert.

Hier möchte ich dringlich auf das nächste Kapitel „Abgrenzung zur Psychotherapie“ hinweisen.


Wo ist die Abgrenzung zur Psychotherapie?

In der Psychotherapie geht es um eine wissenschaftlich begründete Heilbehandlung in einem Krankheitsfall. Hiermit wäre eigentlich bereits alles gesagt, trotzdem möchte ich es kurz näher erläutern.

In einem Coaching finden sich keine kranken Menschen wieder, bzw. nur in absoluten Ausnahmefällen. Hierbei ist von einem behandelnden Arzt oder Therapeuten/in eine schriftliche Bescheinigung vorzulegen, dass einem Coaching nichts entgegenspricht. Im Zweifelsfall bitte ich, mit dem jeweiligen Arzt oder Therapeuten vorher in Kontakt zu treten.

Das Coaching ersetzt demnach niemals eine Therapie! Die ist mir persönlich sehr wichtig und wird äußerst ernst genommen. Neben den gesetzlichen Vorgaben halte ich eine derartige Verantwortung gegenüber dem Patienten für absolut nicht gerechtfertigt. Zudem ist die Ausbildung zum Coach nicht einem Studium von etlichen Jahren gleichzusetzen.

 

Wo wird Coaching im privaten und beruflichen Bereichen angewendet?

Dies stellt keine abschließende Aufzählung dar, allgemein lässt sich sagen, dass ein Ziel verfolgt werden soll: 

  • Bewältigung einer Krise  (bspw. nach einem Verlust eines Freundes)
  • Abbau von Ängsten (Prüfungsangst, Jobwechsel)
  • Lernen mit Veränderungen umzugehen (Aufstieg im Beruf)
  • Abbau von Stress
  • Orientierungshilfe (z. B. bei der Berufswahl)
  • zufriedener/glücklicher werden
  • Personalentwicklung fördern/steigern (Potenziale erkennen, ausbauen)


Im beruflichen Kontext lassen sich beispielsweise diese Ziele nennen:

  • Coaching zur unmittelbaren Leistungssteigerung von Mitarbeitern
  • Coaching als Führungsstil zur Reflexion des Führungsverhaltens
  • Executive Coaching zur Verbesserung der Managementkompetenzen
  • Leadership Coaching zur Führungskräfteentwicklung

 

Wie steht es um die Wirksamkeit ?

Eine staatlich oder wissenschaftlich anerkannte Ausbildung oder gar ein Studium besteht hier in Deutschland nicht. Dies wirft schnell die Bezeichnung „Scharlatan“ in den Raum – und dies zurecht. Die Nachfrage nach Qualitätsnachweisen führte zu diversen Initiativen, wobei sich daraus ca. 20 Coaching-Verbände herauskristallisiert haben. Jeder Verband hat für sich Qualitätsstandards und Mindestanforderungen in Bezug auf die Ausbildung definiert. Der Grund hierfür liegt auf der Hand – Abgrenzung auf dem Coachingmarkt um den Berufszweig zu professionalisieren.

 

Wie läuft ein Coaching ab?

Ein potenzieller Coachnehmer kontaktiert zunächst mit einem Anliegen den Coach. In einem ersten Gespräch steht das Kennenlernen, also „Beschnuppern“ an – für beide. Denn: Nur wenn ich als potenzieller Coachnehmer Vertrauen aufbauen kann, bzw. mir vorstellen kann Vertrauen aufbauen zu können, macht es Sinn ein Coaching zu beginnen. Andererseits sollte ebenso der Coach für sich entscheiden, ob er mit dem Menschen zusammenarbeiten möchte und sich dies auch zutraut. Es könnte sein, dass der potenzielle Coachnehmer mit dem Anliegen an den Coach herantritt, wobei sich der Coach unwohl fühlt, beispielsweise weil er hier zu wenig Erfahrung aufweist – in diesem speziellen Fall. Dann wäre es nur um so professioneller, wenn der Coach den Coachnehmer an einen Kollegen/an eine Kollegin verweist. Dies macht ein ehrlicher, professioneller Coach dann auch. 

Wenn man beiderseits „gewillt“ ist, eine Zusammenarbeit zu starten, legt man in einem Gespräch ein Ziel fest. Hiernach wird in sogenannten Coachingsitzungen/Coachingstunden auf das Ziel hingearbeitet. Am Ende lässt man das gesamte Coaching noch einmal Revue passieren und „kontrolliert“ den Erfolg.

Als Prozess lässt sich ein Coaching wie folgt also darstellen:

Kennenlernen – Zielsetzung – Durchführung/Coaching – Kontrolle/Abschluss

 

Wie lange dauert ein Coaching?

Da jeder Coachingnehmer ein eigenes, individuelles Ziel verfolgt, lässt sich dies nicht exakt bestimmen. Die Intensität und Dauer variieren somit. Als „Faustformel“, um es ein wenig abschätzen zu können, kann man bei einem Coaching von 4 bis 8 Sitzungen ausgehen. Größere Anliegen und Probleme dauern dementsprechend länger.

Ebenso ist mit Erreichung eines Ziels, das Lösen eines Problems o.ä. das Coaching beendet. 

 

Was mir noch besonders wichtig ist:

Vertrauen ist ein kostbares Geschenk. Es zu missbrauchen zeugt von einem schlechten Charakter und dies gehört nicht in unsere Welt!

Jeder hat das Recht und muss zu jedem Zeitpunkt das Coaching unterbrechen oder beenden dürfen. Dies ist mir sehr wichtig und hierauf lege ich auch besonders wert. Es kommt selbstverständlich vor, dass man mit „unschönen Dingen“ konfrontiert wird. Dinge, die lange Zeit in einem tief verborgen waren und die man nicht wieder „hochlassen“ möchte. Beim Coaching könnte dies geschehen und Ziel wäre es eigentlich, diese Hürde für Sie als Coachingnehmer zu meistern. Sollten Sie hier jedoch feststellen, dass Sie dies generell, oder zum jetzigen Zeitpunkt, nicht wollen, wird das Coaching unterbrochen oder abgebrochen. Bei einer Unterbrechung würde das Coaching später fortgesetzt werden.

Nicht jedes Coaching führt zum Erfolg. Manchmal sind die Angelegenheiten komplexer oder lassen sich nicht sofort lösen. Dies bitte ich Sie zu beachten.

Generell liegt mir neben der Vertraulichkeit sehr viel an anderen Menschen. Mit Ihnen zusammenzuarbeiten, Sie bei der Zielerreichung/Problemlösung begleiten zu dürfen, bedeutet für mich ein Stück weit, die Welt besser zu machen. Diese Motivation sollte jeder in uns tragen. 

Coaching geht Hand in Hand mit Vertrauen. Dieses ist mir sehr wichtig. Ebenso sollte eine „erste Sympathie“ gegenüber dem Coach vorliegen. Wenn Sie mich vorab schon einmal näher kennen lernen wollen und mehr über meine Werte und das Coaching erfahren möchten, tragen Sie sich für das kostenfreie Webinar ein. In diesem erzähle ich, was Coaching bewirken kann und stelle mich näher vor.


 

„Man wird im Allgemeinen besser durch Gründe überzeugt, die man selbst gefunden hat, als durch solche, die Anderen eingefallen sind.“

- Blaise Pascal